Abstract
Den Regenschirm kennen wir als Gebrauchsgegenstand, der vor Wettereinflüssen schützen soll. Für die
Performance drehe ich den oberen Teil des Regenschirms um, so dass er den Regen nicht abweist, sondern auffängt. Mit dem umgedrehten Regenschirm in den Händen spaziere ich langsam von Luzern nach Emmenbrücke und sammle Regen. Da der Regen ein wiederkehrender, prominenter Akteur Luzerns ist, zähle ich ihn durchaus zu einem der nennenswerten Souvenirs. Deshalb fülle ich als Abschluss der Performance den angesammelten Regen in ein Glasgefäss. «L’Eau de Lucerne» wird erhaltenswert.