COMMODI-FICTION
Eine sechsmonatige Einzelausstellung von Parvez mit Live Art Interventionen und Performances, die vom 10. April bis 2. Oktober 2021 im Museum 1 in Luzern zu sehen war.
Jede Performance / Intervention / Live Art Arbeit, obwohl in sich abgeschlossen, fügte sich zu den vorherigen hinzu und entwickelte die Erzählung jedes Mal weiter, was sie zu einer Langzeit-Performance mit vielen Performances und Handlungen machte. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Schaffung von Begegnungen und Möglichkeiten zur aktiven Beteiligung der BesucherInnen.
Der Titel der Ausstellung geht auf das Konzept der "fiktiven Waren" zurück, das der Wirtschaftshistoriker und Denker Karl Polanyi in seinem Werk "The Great Transformation: Die politischen und wirtschaftlichen Ursprünge unserer Zeit" vorstellte. Der Künstler erweitert diese Ideen, spielt mit der Funktionsweise einer marktbasierten Wirtschaft und erforscht auch deren Verbindung zum (Neo-)Kolonialismus - der Fortsetzung der kolonialen Unterwerfung und Ausbeutung durch wirtschaftliche, politische, kulturelle und/oder andere Mittel.
Die Einzigartigkeit des MUSEUM 1 - ein Raum ohne Mauern, Türen, Barrieren und Sicherheit - war für den Künstler Herausforderung und Ansporn zugleich, diese Live-Art-Arbeit zu schaffen.
automatisch übersetzt aus dem englischen