Abstract
Im Video "GRIND" entstehen durch formale Repetition eigene Bild- und Klangstücke. Sie sind in einer collageartigen Manier zusammengefügt, wobei eine sonore Rhythmik die Länge der einzelnen Bildfragmente bestimmt. Die Geräusche entsprechen dem Originalton und transformieren sich durch Intervall und Wiederholung zu einer musikalisch-minimalistischen Soundkomposition. Zu sehen ist eine menschliche Figur, ein Raster und Natur – drei tragende Motive der Bildtheorie. Durch präzise Bildausschnitte rücken feine Bewegungen des Mannes in den Fokus.
Wiederholung wird hierbei zum Ausdruck grundlegender Prozesse von Produktion und Arbeit, wobei die ausgeführte Arbeit in musikalische Einheiten übersetzt wird.