Abstract
Wissenschaftlich werden Nanoteilchen gezielt eingesetzt, um bestehende Eigenschaften von Materialien zu verbessern und um neue hervorzubringen. Diese unfassbaren Partikel agieren und reagieren im menschlichen Alltag, sind jedoch für unser Auge unsichtbar.
Interessant für eine Versuchsanordnung im künstlerischen Kontext sind diese unsichtbaren Teilchen als solche. Das Experiment besteht darin, assoziativ, ohne bestimmte Erwartung eine wissenschaftliche Laborsituation performativ durchzuführen. Immer dem gleichen Ver-suchsaufbau folgend und den Prozess durch die fotografische Linse über einen bestimmten Zeitraum festgehaltend, imitiert diese Handlungen, Arbeitsweisen und Materialien aus dem Labor. Das Bildvokabular weckt Assoziationen zu skalierten Welten aus Biologie und Physik.